BigGreenEgg_Rub_Hintergrund

Rubs sind richtige Geschmacksbringer! Für Spareribs sind leckere
Gewürzmischungen zum Einreiben unverzichtbar, aber auch andere Fleisch-
und Geflügelsorten und sogar Gemüse können durch die Verwendung von Rubs
wunderbar an Geschmack zulegen. Rubs lassen sich ganz einfach selbst
herstellen, insbesondere mit einem guten Rezept als Grundlage, das Sie
bei Bedarf nach Ihrem eigenen Geschmack abändern können.

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Dry Rubs sind nichts anderes als eine Mischung aus Salz und Gewürzen.
Manchmal bestehen sie auch aus Basterdzucker oder Rohrzucker und
zusätzlichen Geschmacksträgern, wie Kräutern, geriebenen Zitronenschalen
oder Kaffeebohnen. Die Kaffeebohnen, aber zum Beispiel auch ganze
Pfefferkörner können Sie ganz einfach mit einer Handkaffeemühle mahlen.
Rubs benutzt. Dazu gibt man den (selbst gemachten) Rub in eine
Streudose, bestreut gleichmäßig damit und drückt die Gewürzmischung
leicht an. Eventuell kann das Fleisch zuvor mit einer dünnen Schicht
Sonnenblumenöl oder mildem Olivenöl bestrichen werden, damit der Rub
besser anhaftet. Die von Ihnen verwendete Menge sollte immer im Bezug
zur Menge stehen. Der Geschmack sollte nicht dominieren. Für
Hähnchenflügel braucht man also erheblich weniger als für einen
ordentlichen Braten.

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Rubs und ihre Zutaten:

Die einzelnen Zutaten haben jeweils ihre eigene Funktion. Die Kräuter
und Gewürze sorgen für Geschmack und in manchen Fällen auch für Farbe.
Zucker wird ebenso wie Salz nicht nur wegen des Geschmacks hinzugefügt.
Die Hitze lässt den Zucker karamellisieren. Dadurch entsteht eine schöne
Kruste, die insbesondere bei Fleisch und Geflügel oft gewt ist.
Allerdings sollten Sie beim Grillen von Zutaten mit einem zuckerhaltigen
Rub aufpassen. Bei zu hohen Temperaturen (etwa über 180 °C) verbrennt
der Zucker, was den Geschmack beeinträchtigt. Salz ist nicht nur ein
natürlicher Geschmacksverstärker. Salz ist dafür bekannt, dass es
entzieht, aber nach gut einer halben Stunde wird diese , einschließlich
der Geschmacksstoffe, wieder vom Fleisch aufgenommen. Es ist also
wichtig, direkt nach dem Einreiben mit der Zubereitung zu beginnen oder
mindestens zwei Stunden zu warten, damit ein Großteil der Flüssigkeit
schon wieder aufgenommen wurde, ehe Sie mit der Zubereitung des Fleischs
anfangen.

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